Immobilienfotograf Kosten 2026: Preise, Pakete und Zusatzleistungen

Aktuelle Preise, konkrete Kostenfaktoren und praktische Rechenbeispiele für Immobilienfotograf im Überblick.

Lisa Mertens

Geschrieben von Lisa Mertens

Staff Writer

Aktualisiert 9. Juli 2026

Immobilienfotograf Kosten 2026 auf einen Blick
  • Typische Preisspanne: ca. 150 € bis 500 € für ein Standard-Shooting, abhängig von Objektgröße und Bildanzahl.

  • Zusatzleistungen wie Drohnenaufnahmen, Grundrisse oder 360°-Touren erhöhen den Preis deutlich.

  • Lage, Anfahrt, Bildbearbeitung und Lieferzeit beeinflussen das Endhonorar. Pauschal- und Stundensätze sind möglich.

Gute Fotos entscheiden oft darüber, ob ein Exposé nur überflogen oder wirklich angeklickt wird. Ein professioneller Immobilienfotograf kostet je nach Objektgröße, Bildanzahl und Zusatzleistungen meist zwischen 150 und 900 Euro. Dieser Ratgeber zeigt dir die aktuellen Preise 2026, die wichtigsten Preisfaktoren und Zusatzleistungen wie Drohne, 360°-Rundgang und Grundriss, dazu Spartipps und worauf du beim Angebotsvergleich achten solltest.

Eine Infografik die aufschlüsselt, was ein Immobilienfotograf kostet.
Infografik: Das kostet ein Immobilienfotograf

Was kostet ein Immobilienfotograf 2026?

Die meisten Immobilienfotografen arbeiten mit Paketpreisen. Für kleine Wohnungen starten Standard-Shootings oft ab ca. 150 €, typische Komplettpakete für Häuser liegen zwischen 250 € und 450 €. Umfangreichere oder gewerbliche Objekte können 400 € bis 900 € (und mehr) kosten, je nach Größe, gewünschter Bildanzahl und Zusatzleistungen.

Orientierungswerte für gängige Pakete:

Kleine Wohnung (bis ~3 Zimmer, 10 bis 20 Fotos): ca. 150 bis 250 €

Einfamilienhaus (20 bis 30 Fotos): ca. 250 bis 450 €

Größeres Objekt/Gewerbe (30 bis 50+ Fotos): ca. 400 bis 900+ €

Neben Paketpreisen rechnen einige Fotografen per Stunde ab (typisch 60 bis 120 €/h) und bieten Anfahrts- oder Bearbeitungspauschalen an.

Preisübersicht nach Objekt und Paket

Leistung / ObjektTypische Preisspanne 2026Hinweis

Wohnung (bis ~3 Zimmer), Standard-Fotopaket

150 bis 250 €

10 bis 20 bearbeitete Fotos, Basis-Retusche

Einfamilienhaus, Standard-Fotopaket

250 bis 450 €

20 bis 30 bearbeitete Fotos, inkl. Innen & Außen

Größeres Objekt / Gewerbeimmobilie

400 bis 900+ €

30 bis 50+ Fotos, ggf. mehrere Termine

Drohnenaufnahmen (Aufpreis)

80 bis 200 €

3 bis 10 Luftbilder, ggf. Genehmigungen nötig

360°-Rundgang / Virtual Tour (Aufpreis)

150 bis 400 €

abhängig von Raumanzahl; optional Hosting-Kosten

Grundriss-Erstellung (Aufpreis)

40 bis 120 €

mit Bemaßung/3D teurer (bis ~200 €)

Express-Lieferung / Twilight-Shots (Aufpreis)

30 bis 150 €

je nach Lieferzeit oder zusätzlichem Termin

Preisfaktoren: Was beeinflusst die Kosten?

Diese Faktoren erklären die Spannbreite zwischen günstigen Einstiegspaketen und höherpreisigen Premium-Shootings:

Objektgröße & Räume: Mehr Fläche und Zimmer bedeuten mehr Motive, Wegezeiten und Bildauswahl.

Bildanzahl: Pakete inkludieren oft 10 bis 30 Bilder; zusätzliche Motive kosten extra.

Bildbearbeitung: HDR, Perspektivkorrektur, Retusche (z. B. Entfernen kleiner Störungen) erhöhen den Aufwand.

Anfahrt & Lage: Stadt vs. Land, Parken, Zufahrt; teils km-Pauschalen oder Zonenpreise.

Erfahrung & Stil: Spezialisten für Architektur/Interior verlangen oft höhere Honorare, liefern aber verkaufsstarke Bildsprache.

Lieferzeit: Express innerhalb 24 bis 48 h kostet in der Regel Aufpreis.

Zusatzleistungen und ihre Preise

Erweiterte Leistungen setzen ein Objekt besser in Szene und beschleunigen oft die Vermarktung, erhöhen aber den Gesamtpreis:

Drohnenaufnahmen: ca. 80 bis 200 € Aufpreis (3 bis 10 Luftbilder). Achtung: Flugverbote/Genehmigungen beachten.

360°-Rundgang/Virtual Tour: ca. 150 bis 400 €, abhängig von Raumanzahl; optional Hosting-Gebühren möglich.

Grundriss-Erstellung: ca. 40 bis 120 € pro Grundriss; mit Bemaßung/3D teurer (bis ~200 €).

Videotour (60 bis 120 Sek.): ca. 200 bis 600 €, je nach Konzept, Schnitt und Musiklizenz.

Twilight-/Blue-Hour-Shots oder Day-to-Dusk-Bearbeitung: ca. 40 bis 120 € (pro Bild oder Paket). Realaufnahmen in der Dämmerung sind teurer.

So sparst du bei der Buchung

Mit ein paar Stellschrauben senkst du die Kosten, ohne auf Qualität zu verzichten:

Pakete vergleichen: Achte auf Bildanzahl, Bearbeitung, Nutzungsrechte und Anfahrt. Angebote von Immobilienfotografen vergleichen .

Klares Briefing: Räume, Prioritäten, Stilbeispiele, gewünschte Motive. Das reduziert Zusatzrunden.

Bündeln: Mehrere Objekte/Termine zusammenfassen und als Paket verhandeln.

Nebensaison/Werktage: Außerhalb von Spitzenzeiten sind bessere Konditionen wahrscheinlicher.

Regional buchen: Kürzere Anfahrten sparen Geld. Finde Immobilienfotografen in deiner Nähe .

Angebote vergleichen und Fotografen finden

Darauf solltest du bei Immobilienfoto-Angeboten achten:

Leistungsumfang: Anzahl final bearbeiteter Fotos, enthaltene Räume/Außenaufnahmen, Terminfenster.

Bearbeitung & Qualität: HDR, Farbtreue, Perspektivkorrektur, Retuscheumfang; Beispielgalerie anfordern.

Nutzungsrechte: Für Exposés, Immobilienportale und Social Media meist inklusive. Sondernutzungen klären.

Angebote von top-bewerteten Immobilienfotograf in deiner Nähe erhalten

Zusatzleistungen: Drohne, 360°-Tour, Grundriss, Video, Twilight: welche Preise/Leistungsgrenzen gelten?

Timing & Lieferung: Standard- vs. Express-Fristen, Dateiformate (Web/Print), Download-Galerie inklusive?

Kostenklarheit: Anfahrt, MwSt., Aufpreise pro Zusatzbild, Revisionsrunde: alles schriftlich fixieren.

Bereit zum Vergleichen? Finde geprüfte Immobilienfotografen und erhalte Angebote .

Du planst zusätzlich private Shootings? Schau dir auch unseren Ratgeber zu den Hochzeitsfotograf-Kosten an.

Häufige Fragen zu Immobilienfotograf Kosten

  • Was kostet ein Immobilienfotograf pro Stunde?

    Üblich sind ca. 60 bis 120 € pro Stunde, je nach Region und Erfahrung. Viele Fotografen arbeiten jedoch mit Mindestpauschalen (z. B. 120 bis 180 €) oder bieten Halb-/Tagessätze (ca. 400 bis 800 €) an, in denen Anfahrt, Shooting und Grundbearbeitung bereits enthalten sind.

  • Wie viele Fotos bekomme ich bei einem Immobilien-Shooting?

    Das variiert je Paket: Kleine Wohnungen enthalten oft 10 bis 20 bearbeitete Bilder, Einfamilienhäuser 20 bis 30 und größere Objekte 40 bis 60+. Wichtig ist, ob die Bildanzahl fix ist oder du zusätzliche Motive gegen Aufpreis buchen kannst.

  • Lohnt sich eine Drohnenaufnahme oder 360°-Tour für mein Objekt?

    Ja, wenn Lage, Grundstück und Außenanlagen Pluspunkte sind, liefern Luftbilder starke Argumente. 360°-Touren helfen besonders bei großen oder verwinkelten Grundrissen und sparen Vor-Ort-Termine. Für kompakte Wohnungen reicht oft ein gutes Standardpaket; bei Premium-Immobilien lohnt die Investition meist.

  • Wer trägt die Kosten für den Immobilienfotografen: Makler oder Eigentümer?

    In der Praxis beauftragen und bezahlen entweder Makler, Eigentümer oder Projektentwickler. Manche Makler kalkulieren Foto- und Medienkosten in ihre Vermarktungspakete ein. Kläre vorab, wer Auftraggeber ist und welche Nutzungsrechte benötigt werden.

  • Wie schnell erhalte ich die bearbeiteten Bilder?

    Standard-Lieferzeiten liegen häufig bei 24 bis 72 Stunden. Für eilige Vermarktungen bieten viele Fotografen Express innerhalb 24 Stunden gegen Aufpreis (z. B. 30 bis 100 €) an. Größere Projekte oder Zusatzleistungen (360°, Video) benötigen entsprechend mehr Zeit.

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