Wiener Walzer Grundschritt: Schritte, Zählweise und Drehung einfach erklärt
Der Wiener Walzer wirkt schnell und einschüchternd, dabei besteht der Grundschritt aus nur sechs Schritten über zwei Takte. Hier lernt ihr die Schrittfolge für Herrn und Dame, die Zählweise 1-2-3, 4-5-6, die Drehung und die häufigsten Anfängerfehler, inklusive Übungsplan für den Hochzeitstanz.
Geschrieben von Kathrin Landsdorfer
Contributing Writer
Aktualisiert 17. Juli 2026
Sechs Schritte, zwei Takte: Der Wiener Walzer Grundschritt wird im 3/4-Takt auf 1-2-3, 4-5-6 gezählt. Der Herr beginnt mit rechts vorwärts, die Dame mit links rückwärts.
Mit rund 60 Takten pro Minute (etwa 180 bpm) ist der Wiener Walzer der schnellste Standardtanz. Übt deshalb zuerst den Pendelschritt zu langsamer Musik, bevor ihr die Drehung angeht.
Für den Hochzeitstanz reichen ein sicherer Grundschritt plus zwei bis drei Figuren völlig aus. Fangt vier bis acht Wochen vor dem großen Tag mit dem Üben an.
Sechs Schritte, zwei Takte, eine Drehung: Mehr steckt nicht im Wiener Walzer Grundschritt. Was auf dem Opernball nach jahrelangem Training aussieht, ist in Wahrheit ein simples Muster, das ihr in einer Übungsstunde versteht. Die eigentliche Herausforderung ist das Tempo, und genau dafür gibt es eine bewährte Reihenfolge: erst zählen, dann schreiten, dann drehen. Hier bekommt ihr die komplette Anleitung, getrennt für Herrn und Dame, dazu die häufigsten Fehler und einen Übungsplan, der euch bis zum Hochzeitstanz oder Ballabend sicher macht.
Wiener Walzer kurz erklärt: Takt, Tempo und was ihn ausmacht
Der Wiener Walzer ist ein drehender Standardtanz im 3/4-Takt. Mit rund 60 Takten pro Minute, also etwa 180 Schlägen, ist er der schnellste der fünf Standardtänze und doppelt so schnell wie der Langsame Walzer. Das Paar bewegt sich dabei gegen den Uhrzeigersinn um die Tanzfläche und dreht sich gleichzeitig um die eigene Achse. Populär wurde der Walzer um 1800 in Wien, seit 1963 gehört er zum Welttanzprogramm und damit zum festen Repertoire jeder Tanzschule.
Getanzt wird er überall dort, wo ein Abend feierlich eröffnet wird: beim Hochzeitstanz, auf Bällen wie dem Wiener Opernball und traditionell als erster Tanz auf dem Abiball. Wer dort auflegt, sollte den Walzer im Programm haben, weshalb viele Jahrgänge gezielt einen DJ für den Abiball buchen, der den Eröffnungswalzer sauber einblendet und danach zur Party überleitet.
Wiener Walzer und Langsamer Walzer: der Unterschied
Beide Walzer teilen sich den 3/4-Takt und die Grundidee der Drehung, unterscheiden sich aber deutlich im Charakter. Der Langsame Walzer schwebt mit etwa 30 Takten pro Minute ruhig dahin, der Wiener Walzer rauscht mit doppeltem Tempo über die Fläche. Für Anfänger ist der langsame Bruder leichter zu kontrollieren, der Wiener Walzer verzeiht dafür kleine Haltungsfehler, weil der Schwung vieles trägt.
| Merkmal | Wiener Walzer | Langsamer Walzer |
|---|---|---|
Takt | 3/4-Takt | 3/4-Takt |
Tempo | ca. 60 Takte pro Minute (180 bpm) | ca. 30 Takte pro Minute (90 bpm) |
Charakter | Schwungvoll, permanent drehend | Ruhig, schwebend, mit Pausen |
Schwierigkeit für Anfänger | Einfaches Muster, hohes Tempo | Langsames Tempo, mehr Technik pro Schritt |
Typischer Anlass | Balleröffnung, Opernball, Abiball | Hochzeitstanz, gefühlvolle Balladen |
Wiener Walzer Grundschritt: die sechs Schritte im Detail
Der Grundschritt des Wiener Walzers heißt auch Dreischritt und besteht aus sechs Schritten, verteilt auf zwei volle Takte. Die erste Hälfte führt vorwärts, die zweite rückwärts, und weil Herr und Dame exakt gegengleich tanzen, greifen beide Hälften wie Zahnräder ineinander. Wichtigste Regel vorab: Haltet die Schritte klein. Bei 180 Schlägen pro Minute bleibt keine Zeit für große Ausfallschritte, und kleine Schritte halten euch automatisch im Gleichgewicht.
Die Zählweise: 1-2-3, 4-5-6 im Dreivierteltakt
Der 3/4-Takt hat drei Schläge, von denen der erste betont ist. Gezählt wird über zwei Takte hinweg: 1-2-3 für den ersten Takt, 4-5-6 für den zweiten. Auf die betonte 1 und die betonte 4 fällt jeweils der raumgreifende Schritt, die 2 und 5 sind Seitschritte, auf 3 und 6 stellt ihr den freien Fuß bei. Hört euch euer Übungslied vorher an und zählt laut mit, bis ihr die betonte Eins ohne Nachdenken findet. Erst dann kommen die Füße dazu.
Grundschritt für den Herrn: Schritt für Schritt
Der Herr beginnt mit dem rechten Fuß vorwärts und leitet damit die Drehung nach rechts ein. Auf 2 folgt der linke Fuß zur Seite, auf 3 stellt er den rechten Fuß bei. Im zweiten Takt geht es rückwärts: linker Fuß zurück auf 4, rechter Fuß zur Seite auf 5, linken Fuß beistellen auf 6. Danach beginnt das Muster von vorn. Beim Vorwärtsschritt rollt der Fuß über die Ferse ab, das hält die Bewegung weich und leise.
Grundschritt für die Dame: Schritt für Schritt
Die Dame tanzt exakt gegengleich und startet mit dem linken Fuß rückwärts. Auf 2 folgt der rechte Fuß zur Seite, auf 3 wird der linke Fuß beigestellt. Im zweiten Takt kommt der rechte Fuß vorwärts auf 4, der linke zur Seite auf 5, der rechte wird auf 6 beigestellt. Beim Rückwärtsschritt gilt: erst das Bein nach hinten strecken, dann folgt der Körper. Wer den Oberkörper zuerst kippt, gerät in Rücklage und zieht den Partner mit.
| Zählzeit | Herr | Dame |
|---|---|---|
1 | Rechter Fuß vorwärts, Drehung einleiten | Linker Fuß rückwärts |
2 | Linker Fuß zur Seite | Rechter Fuß zur Seite |
3 | Rechten Fuß beistellen | Linken Fuß beistellen |
4 | Linker Fuß rückwärts | Rechter Fuß vorwärts, Drehung fortsetzen |
5 | Rechter Fuß zur Seite | Linker Fuß zur Seite |
6 | Linken Fuß beistellen | Rechten Fuß beistellen |
Der Pendelschritt: die einfache Einstiegsvariante
Bevor ihr euch an die Drehung wagt, lohnt sich der Pendelschritt, auch Wiegeschritt genannt. Dabei wiegt ihr euch am Platz: Der Herr macht einen kleinen Schritt nach links, wiegt das Gewicht auf 2 und 3 nach, dann einen Schritt nach rechts mit demselben Nachwiegen. Die Dame tanzt spiegelbildlich. Der Pendelschritt trainiert das Taktgefühl, ohne dass ihr euch um Raumwege kümmern müsst, und er ist später auf der Tanzfläche eure Verschnaufpause: Wird euch beim Drehen schwindelig, pendelt ihr einfach ein paar Takte am Platz und steigt dann wieder ein.
Haltung und Führung: So steht ihr richtig zueinander
Beim Wiener Walzer trägt die Haltung mindestens so viel zum Gelingen bei wie die Füße. Eine stabile, geschlossene Tanzhaltung gibt der Drehung ihren Rahmen und macht die Führung überhaupt erst möglich.
Die geschlossene Tanzhaltung
Ihr steht frontal zueinander, aber leicht nach links versetzt: Der rechte Fuß zeigt jeweils zwischen die Füße des Gegenübers, damit sich eure Beine beim Drehen nicht in die Quere kommen. Die linke Hand des Herrn hält die rechte Hand der Dame etwa auf Augenhöhe, seine rechte Hand liegt auf ihrem linken Schulterblatt, ihre linke Hand ruht auf seinem Oberarm. Von Kopf bis Fuß gilt diese Checkliste:
- Blick über die rechte Schulter des Partners, niemals auf den Boden
- Kopf aufrecht, Kinn parallel zum Boden
- Oberkörper ruhig und leicht gespannt, Schultern tief
- Arme bilden einen stabilen Rahmen, ohne zu drücken
- Knie locker und leicht gebeugt, sie federn das Tempo ab
- Kleine Schritte, die Füße bleiben nah am Boden
Führen und Folgen ohne Kraft
Geführt wird nicht mit den Armen, sondern mit dem Körper. Der Herr verlagert sein Gewicht in die Bewegungsrichtung, und weil der gemeinsame Rahmen stabil bleibt, spürt die Dame den Impuls über den Kontakt am Schulterblatt. Merksatz für ihn: Der Brustkorb zeigt an, wohin es geht. Merksatz für sie: Nicht raten, sondern warten, der Impuls kommt einen Wimpernschlag vor dem Schritt. Wer mit den Armen zieht oder schiebt, zerstört genau diese Verbindung.
Die Drehung im Wiener Walzer: Rechtsdrehung und Linksdrehung
Jetzt kommt der Teil, der dem Walzer seinen Ruf gibt: Die sechs Schritte des Grundschritts ergeben zusammen eine komplette Drehung um 360 Grad. Bei 60 Takten pro Minute sind das rund 30 Umdrehungen, also eine Umdrehung alle zwei Sekunden. Das klingt wild, ist aber machbar, wenn ihr die Drehung als Ergebnis der Schritte versteht und nicht als zusätzliche Bewegung, die ihr obendrauf packt.
Rechtsdrehung: der Einstieg für Anfänger
Die Rechtsdrehung, im Fachjargon Natural Turn oder Rechtswalzer, ist die Standardfigur für Einsteiger. Jeder der drei Schritte pro Takt hat dabei eine feste Aufgabe:
- Schritt 1: Der Vorwärtsschritt des Herrn (rechter Fuß) gibt den Drehimpuls. Der Fuß setzt leicht eingedreht auf, der Körper folgt der Drehung.
- Schritt 2: Der Seitschritt trägt den Schwung weiter, hier passiert der Großteil der Rotation.
- Schritt 3: Das Beistellen schließt die halbe Drehung und sammelt das Gleichgewicht für den nächsten Takt.
- Schritte 4 bis 6: Dasselbe Muster rückwärts, die zweite halbe Drehung. Nach sechs Schritten habt ihr euch einmal komplett gedreht.
- Übungsweg: Dreht zuerst am Platz um die eigene Achse, bis das Muster sitzt. Erst dann wandert ihr in Tanzrichtung, also gegen den Uhrzeigersinn um die Fläche.
Linksdrehung: das ist anders
Die Linksdrehung, der Linkswalzer oder Reverse Turn, dreht in die Gegenrichtung und hat eine technische Besonderheit: Beim dritten Schritt wird der Fuß nicht beigestellt, sondern vor dem Standbein eingekreuzt. Dieses Kreuzen hält die Drehung im Fluss, verlangt aber mehr Balance. Lernt die Linksdrehung deshalb erst, wenn die Rechtsdrehung im Originaltempo sicher läuft. Auf der Tanzfläche wechseln geübte Paare zwischen beiden Richtungen, weil einseitiges Drehen auf Dauer schwindelig macht.
Drehen ohne Schwindel: drei Tricks
Schwindel ist beim Wiener Walzer normal, doch nach einiger Übung gewöhnt man sich daran. Erstens: Sucht euch Fixpunkte. Haltet den Blick pro halber Drehung kurz an einem festen Punkt im Raum, statt die Umgebung vorbeirauschen zu lassen. Zweitens: Baut Drehpausen ein. Ein paar Takte Pendelschritt beruhigen das Gleichgewichtsorgan, danach dreht ihr weiter. Drittens: Steigert die Dosis. Beginnt mit vier Umdrehungen am Stück und erhöht jede Übungseinheit, euer Gleichgewichtssinn gewöhnt sich innerhalb weniger Wochen an die Rotation.
Häufige Fehler beim Wiener Walzer Grundschritt und wie ihr sie abstellt
Fast alle Anfängerprobleme beim Wiener Walzer lassen sich auf eine Handvoll Fehler zurückführen. Die gute Nachricht: Jeder davon hat eine Sofortlösung, die ihr direkt in der nächsten Übungsrunde anwenden könnt.
| Fehler | Woran ihr es merkt | So stellt ihr ihn ab |
|---|---|---|
Zu große Schritte | Ihr kommt beim Tempo nicht hinterher und geratet aus dem Takt | Schrittlänge halbieren, die Füße bleiben nah am Boden |
Blick auf die Füße | Gebeugte Haltung, der Schwindel setzt schneller ein | Blick über die rechte Schulter des Partners richten |
Steife Knie | Die Bewegung wirkt hölzern und stampfend | Knie locker lassen und bei jedem Schritt leicht federn |
Wedelnde Arme, schunkelnder Oberkörper | Der Rahmen schwimmt, die Führung kommt nicht an | Oberkörper ruhig halten, Spannung im Rahmen aufbauen |
Flaches Aufsetzen vorwärts | Die Schritte klatschen hörbar auf den Boden | Beim Vorwärtsschritt über die Ferse abrollen |
Rücklage beim Rückwärtsschritt | Ihr zieht den Partner aus dem Gleichgewicht | Erst das Bein nach hinten strecken, dann folgt der Körper |
Start gegen den Takt | Ihr hinkt der Musik dauerhaft einen Schlag hinterher | Auf die betonte 1 warten und die ersten Takte laut mitzählen |
Wiener Walzer üben: Musik, Tempo und Übungsplan für zu Hause
Zwei bis drei kurze Übungseinheiten pro Woche bringen mehr als eine Marathonsitzung am Sonntag. Ein bewährter Fahrplan: In Woche eins übt ihr den Pendelschritt und das Zählen, erst ohne Musik, dann zu einem langsamen 3/4-Takt. In Woche zwei kommt der Grundschritt dazu, zuerst jeder für sich, dann als Paar in Tanzhaltung. Ab Woche drei nehmt ihr die Rechtsdrehung dazu und steigert schrittweise das Tempo Richtung Original.
Langsam anfangen: so steigert ihr das Tempo
Walzertaugliche Lieder liegen im 3/4-Takt zwischen etwa 135 und 180 bpm. Startet am unteren Ende dieser Spanne: Moderne Pop-Balladen im Dreivierteltakt sind deutlich langsamer als die Wiener Klassiker und lassen euch Zeit, über die Schritte nachzudenken. Läuft der Grundschritt bei 135 bpm fehlerfrei, wechselt ihr auf ein mittleres Tempo und erst zum Schluss auf einen echten Wiener Walzer mit 180 bpm. Viele Streaming-Apps können das Abspieltempo zusätzlich drosseln, das macht auch schnelle Klassiker übungstauglich.
Walzer auf Hochzeiten
| Lied | Interpret/Komponist | Stil | Eignung |
|---|---|---|---|
An der schönen blauen Donau | Johann Strauss (Sohn) | Wiener Klassik | Originaltempo, schnell |
Kaiserwalzer | Johann Strauss (Sohn) | Wiener Klassik | Originaltempo, schnell |
Perfect | Ed Sheeran | Pop-Ballade | Übungstempo, langsam |
A Thousand Years | Christina Perri | Pop-Ballade | Übungstempo, langsam |
Come Away with Me | Norah Jones | Jazz-Pop | Übungstempo, langsam |
Moon River | Henry Mancini | Filmklassiker | Übungstempo, langsam |
Que Sera, Sera | Doris Day | Oldie | Mittleres Tempo |
Wollt ihr euren Walzer-Song am großen Abend im richtigen Tempo hören, sprecht das vorab mit dem Hochzeits-DJ ab. Ein Profi legt die passende Version auf, blendet sie sauber ein und hält nach eurem Tanz nahtlos die Stimmung, statt euch mit einer zu schnellen Album-Version zu überraschen.
Wiener Walzer als Hochzeitstanz: So gelingt euer großer Auftritt
Der Wiener Walzer gehört zu den beliebtesten Eröffnungstänzen, und das aus gutem Grund: Kaum ein anderer Tanz sieht mit so wenig Material so elegant aus. Ein sicherer Grundschritt plus zwei bis drei einfache Figuren wirken auf der Hochzeit deutlich souveräner als eine überambitionierte Choreografie, bei der ihr nur an den nächsten Schritt denkt. Und weil dieser Tanz zu den meistgefilmten Momenten des Tages gehört, lohnt sich ein Videograf für die Hochzeit , der genau diese drei Minuten in Bild und Ton festhält.
Wann ihr mit dem Üben anfangen solltet
Vier bis acht Wochen vor der Hochzeit sind der richtige Zeitpunkt für den Start. Das reicht, um den Grundschritt zu festigen, die Drehung aufzubauen und den Ablauf so oft zu wiederholen, dass er auch mit Lampenfieber funktioniert. Eine bewährte Zeitleiste:
- 8 Wochen vorher: Song festlegen und ersten Kurstermin oder Übungstermin vereinbaren
- 6 Wochen vorher: Grundschritt sitzt zu langsamer Musik, erste Drehung dazu
- 4 Wochen vorher: Drehung und Übergänge im Originaltempo des Songs üben
- 2 Wochen vorher: Generalprobe in Hochzeitsschuhen und mit dem Kleid, denn beides verändert Schrittlänge und Balance spürbar
- Hochzeitstag: Pendelschritt als Sicherheitsnetz im Hinterkopf behalten, lächeln und den Moment genießen
Tanzkurs, Privatstunde oder allein üben?
Ein klassischer Hochzeitstanzkurs vermittelt Grundschritt und Figuren in der Gruppe und ist die günstigste Variante mit Anleitung. Privatstunden lohnen sich, wenn der Termin drängt oder ihr eine kleine Choreografie auf euren Song wollt, denn der Tanzlehrer arbeitet gezielt an euren Schwachstellen. Reines Selbstlernen per Video funktioniert für den Grundschritt, stößt bei Haltung und Führung aber an Grenzen, weil euch niemand korrigiert. Wer neben Tanzkurs, Musik und Zeitplan noch das restliche Fest organisiert, holt sich Unterstützung: Ein Hochzeitsplaner koordiniert Tanzschule, DJ-Briefing und den Ablauf des Eröffnungstanzes, damit ihr euch aufs Tanzen konzentrieren könnt statt auf die Logistik dahinter.
Häufige Fragen zum Wiener Walzer Grundschritt
Ist der Wiener Walzer schwer zu lernen?
Der Grundschritt selbst ist einfach: sechs Schritte über zwei Takte, die sich ständig wiederholen. Die eigentliche Hürde ist das Tempo von rund 60 Takten pro Minute. Wer mit dem Pendelschritt beginnt und zu langsamer 3/4-Musik um 135 bpm übt, schafft den Einstieg auch ohne Tanzerfahrung. Anspruchsvoll wird es erst bei der Drehung im Originaltempo, und genau die baut ihr Schritt für Schritt auf.
Wie lange dauert es, den Wiener Walzer zu lernen?
Den Grundschritt versteht ihr in ein bis zwei Übungseinheiten. Eine sichere Rechtsdrehung als Paar braucht bei regelmäßigem Üben zwei bis vier Wochen. Hochzeitstauglich, also Grundschritt plus zwei bis drei Figuren im Originaltempo, seid ihr nach vier bis acht Wochen mit zwei bis drei kurzen Trainingseinheiten pro Woche.
In welche Richtung bewegt man sich beim Wiener Walzer auf der Tanzfläche?
Beim Wiener Walzer bewegt sich das Paar gegen den Uhrzeigersinn um die Tanzfläche, das ist die allgemeine Tanzrichtung aller Standardtänze. Gleichzeitig dreht ihr euch bei der Rechtsdrehung im Uhrzeigersinn um die eigene Achse. Auf vollen Ballflächen gilt: Schnellere Paare tanzen außen, wer langsamer unterwegs ist oder pausiert, weicht zur Mitte aus.
Kann man den Wiener Walzer auch allein üben?
Ja, große Teile lassen sich solo trainieren: die Schrittfolge, das Zählen auf 1-2-3, 4-5-6, die Fußarbeit und die Balance beim Drehen. Ein Stuhl oder Besenstiel ersetzt dabei den Rahmen und hilft, die Arme ruhig zu halten. Führung, Drehschwung und das Zusammenspiel der gegengleichen Schritte brauchen allerdings einen Partner, plant also spätestens ab der zweiten Übungswoche gemeinsame Einheiten ein.
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Geschrieben von Kathrin Landsdorfer
Contributing Writer
Kathrin, eine vielseitige Texterin für Listando, schöpft aus ihrer Expertise in Datenschutz, Versicherung und Internet & Daten, um hoch-informative Blog- und Preisartikel über Lifestyle, Haus und Bau sowie Handwerk & Service zu verfassen. Sie lebt im malerischen Altmühltal in Bayern und pendelt regelmäßig zwischen ihren Lieblingsorten - den Bergen und der Ostsee - hin und her, um neue Ideen und Energie zu sammeln.



