Save the Date zur Hochzeit: Timing, Inhalt und Ideen

Egal ob die Hochzeit in der Ferienzeit oder zur Hauptsaison geplant ist: Das Save the Date gehört zu dem ersten Lebenszeichen der Hochzeit. Hier erfährst du alles über diesen ersten wichtigen Schritt.

Nahaufnahme-Porträt von Jan Leombruno mit Bart und hellblauem Hemd vor einem dezenten, dunklen Hintergrund.

Geschrieben von Jan Leombruno

Staff Writer

Aktualisiert 7. Juli 2026

Save the Date in Kürze:
  • Wann: 9 bis 12 Monate vor der Hochzeit. Bei einer Hochzeit in der Hauptsaison oder im Ausland eher früher.

  • Was drauf muss: eure Namen, das Datum und der grobe Ort. Mehr nicht, die Details kommen später mit der Einladung.

  • Wozu: Das Save the Date blockt den großen Tag im Kalender eurer Gäste und bittet sie, sich den Termin freizuhalten, lange bevor die offizielle Einladung rausgeht.

Das Save the Date ist das erste offizielle Lebenszeichen eurer Hochzeit. Es geht raus, sobald das Hochzeitsdatum und die Location feststehen, und kündigt euren großen Tag an, mit genau einer Aufgabe: den Termin in den Kalendern eurer Gäste zu sichern, bevor jemand über den Sommer verplant. Wann ihr es verschickt, was drauf gehört, digital oder gedruckt und was ihr schreibt, steht hier, inklusive Textbeispiele zum Übernehmen.

Eine Infografik beschreibt was es bei der Save the Date Einladung zur Hochzeit zu beachten gibt.
Infografik: Das müsst ihr ales bei Save the Date zur Hochzeit beachten.

Was ist eine Save-the-Date-Karte?

Eine Save-the-Date-Karte zur Hochzeit ist eine Vorankündigung. Sie verrät nur die wichtigsten Eckdaten, Namen, Datum und grob den Ort, und bittet die geladenen Gäste, sich den Hochzeitstermin rechtzeitig freizuhalten. Genau das grenzt sie von der Einladung ab, die später mit allen Details folgt. Der Nutzen: Gäste mit weiter Anreise brauchen Vorlauf für Urlaub, Anreise und Unterkunft. Ein Fest mit vielen auswärtigen Gästen muss daher gut geplant sein. Je früher der Termin steht, desto wahrscheinlicher sind eure Liebsten am Tag auch wirklich dabei.

Wann verschickt man Save the Date?

Der richtige Zeitpunkt ist so früh wie möglich, sobald Datum und Location feststehen. Die Faustregel: 9 bis 12 Monate vor der Hochzeit, und in jedem Fall mindestens sechs Monate, damit die Gäste genügend Zeit für Urlaub und Anreise haben. Fällt die Hochzeit in die Hauptsaison oder findet sie im Ausland statt, versendet ihr das Save the Date eher ans obere Ende. Grundsätzlich gilt: lieber zu früh als zu spät.

SituationVorlauf

Hochzeit im Inland, Nebensaison

9 Monate

Hochzeit in der Hauptsaison (Mai bis September)

10 – 12 Monate

Destination Wedding oder viele Gäste aus dem Ausland

ab 12 Monaten

Zum Vergleich: die eigentliche Einladung

ca. 3 Monate

Zwei Sonderfälle. Heiratet ihr an zwei Tagen, etwa standesamtlich und später frei, verschickt ihr am besten für beide Termine ein Save the Date, wann was stattfindet. Und wenn Datum und Location früh feststehen und ihr die Einladung ohnehin bald verschickt, könnt ihr das Save the Date auch ganz weglassen und gleich die Einladung schicken.

Was muss auf die Save-the-Date-Karte?

Weniger ist mehr. Auf die Karte gehören nur die Informationen, die die Gäste zum Freihalten des Termins brauchen:

  • Eure Namen: wer heiratet.
  • Das Datum: der genaue Hochzeitstermin, also euer Hochzeitsdatum.
  • Der grobe Ort: Stadt oder Region reichen, die genaue Adresse kommt mit der Einladung.
  • Der Hinweis „Details folgen“: damit klar ist, dass die offiziellen Einladungskarten mit allen weiteren Informationen noch kommen.
  • Optional: ein Verlobungsfoto und der Link zu eurer Hochzeitswebsite.

Was noch nicht draufgehört: Uhrzeit, Ablauf, Dresscode, Menü und die Bitte um Zu- oder Absage. Das alles gehört auf die Einladung, nicht aufs Save the Date. Ein Tipp fürs Design: Der Stil der ersten Karte gibt den Ton für die gesamte Papeterie vor, von der Einladung bis zur Menükarte. Wählt ihn also mit Bedacht.

Digital oder gedruckt: welche Variante passt?

Beim Format habt ihr die Wahl zwischen klassischer Post und digitalem Versand. Beides hat seine Berechtigung:

  • Gedruckte Karte oder Magnet: der Klassiker, landet am Kühlschrank und wirkt bei formellen Hochzeiten stimmig. Ob schlichte Postkarte im Postkartenformat, edle Klappkarte oder Magnet, ob Hoch- oder Querformat, hier habt ihr die volle Auswahl. Rechnet mit rund 1 € bis 3 € pro Karte plus Versandkosten für Umschlag und Porto.
  • Digital per E-Mail: schnell, kostenlos und umweltfreundlich, mit direktem Link zu eurer Hochzeitswebsite. Digitale Karten gewinnen an Beliebtheit und lassen sich in wenigen Klicks versenden. Beim Umgang mit den Gästeadressen den Datenschutz beachten.
  • Per WhatsApp: die lockerste Variante, gut für den engen Freundeskreis. Für die gesamte Gästeliste wirkt sie schnell unpersönlich.
  • Hybrid: gedruckte Karten für die ältere Generation, die digitale Version für alle anderen. So macht ihr es allen recht.

Save-the-Date-Text: Beispiele zum Übernehmen

Der Text darf kurz sein, die Details kommen später. Drei Vorlagen für verschiedene Stile, die Platzhalter ersetzt ihr durch eure Angaben:

  • Klassisch: „Wir heiraten. [Namen], am [Datum] in [Ort]. Save the Date, die Einladung folgt.“
  • Locker: „Es wird ernst. [Namen] geben sich das Ja-Wort, am [Datum] in [Ort]. Haltet euch den Tag frei.“
  • Kurz: „[Namen] · [Datum] · [Ort] · Save the Date“

Verschickt ihr das Save the Date per E-Mail, zählt die Betreffzeile. Sie sollte auf einen Blick klarmachen, worum es geht, zum Beispiel „Save the Date: [Namen] heiraten“. So landet die Nachricht nicht ungelesen im Papierkorb.

Save the Date gestalten: Format, Design und Vorlagen

Beim Gestalten habt ihr freie Hand. Das Save the Date gibt schon einen Vorgeschmack auf den Stil eurer Hochzeit, deshalb lohnt es sich, Format und Design mit Bedacht zu wählen.

Der passende Stil

Ob romantisch mit Eukalyptus und Aquarell, elegant und stilvoll oder schlicht und modern im schlichten Design, der Look sollte zur Hochzeit passen. Am persönlichsten wird die Karte mit einem Verlobungsfoto. Wenn ihr ohnehin einen Hochzeitsfotografen bucht, lohnt sich ein kurzes Paar-Shooting vorab, die Bilder nutzt ihr dann auch für die Hochzeitswebsite und die Dankeskarten. Wer es besonders hochwertig mag, wählt eine edle Veredelung wie Prägung oder Goldfolie.

Selbst gestalten oder drucken lassen

Fertige Vorlagen gibt es bei Onlinedruckereien und Design-Tools wie Canva. Im Editor wählt ihr aus einer Kollektion euer Lieblingsdesign aus, passt Schriftarten, Farben, Layout und Illustrationen an, fügt eure Namen und das Hochzeitsdatum ein und personalisiert die Karte online in wenigen Klicks. Viele Save-the-Date-Karten sind mit der passenden Einladung und Menükarte kombinierbar, oft gibt es Komplettsets der Hochzeitspapeterie mit Rabatt. Wichtig nur: Bestellt bei gedruckten Karten vorab eine Musterkarte und behaltet den gewählten Stil für die gesamte Papeterie bei.

Save the Date oder Einladung? Der Unterschied

Save the Date und Einladung sind zwei verschiedene Dinge. Das Save the Date geht früh raus, 9 bis 12 Monate vorher, nennt nur die Eckdaten und blockt den Termin. Die offiziellen Einladungskarten folgen später, rund 3 Monate vor der Hochzeit, und enthalten alle Details samt Bitte um Rückmeldung. Wichtig: Jeder, der ein Save the Date bekommt, bekommt später auch eine Einladung, aber nicht jeder Eingeladene braucht zwingend vorab ein Save the Date. Und noch ein praktischer Unterschied: Mit einem Save the Date als Vorankündigung reicht es, die Einladung 2 bis 3 Monate vorher zu verschicken. Ohne Save the Date solltet ihr die Hochzeitseinladungen schon 4 bis 6 Monate vorher rausschicken.

So plant ihr den Rest der Hochzeit

Das Save the Date ist nur einer von vielen Punkten auf dem Weg zur Hochzeit. Wann ihr was angeht, von der Location über die Dienstleister bis zur Sitzordnung, steht Schritt für Schritt in unserer Hochzeitscheckliste . Und die passenden Profis dafür, vom Fotografen bis zum Hochzeitsplaner , findet und vergleicht ihr direkt auf Listando.

FAQ: Save the Date zur Hochzeit

Wann verschickt man Save the Date?

Ideal sind 9 bis 12 Monate vor der Hochzeit, sobald Datum und Location feststehen. Bei einer Hochzeit in der Hauptsaison oder im Ausland verschickt ihr es eher früher, damit die Gäste Urlaub und Anreise planen können.

Was schreibt man auf ein Save the Date?

Nur die wichtigsten Eckdaten: eure Namen, das Datum und den groben Ort, dazu den Hinweis, dass die offizielle Einladung folgt. Uhrzeit, Ablauf und die Bitte um Zu- oder Absage gehören auf die Einladung, nicht aufs Save the Date.

Muss man überhaupt ein Save the Date verschicken?

Pflicht ist es nicht. Sinnvoll wird es bei einer Hochzeit in der Hauptsaison, bei vielen auswärtigen Gästen oder einer Feier im Ausland. Bei einer kleinen Hochzeit in der Nebensaison oder wenn ihr die Einladung ohnehin bald verschickt, könnt ihr darauf verzichten.

Was kostet ein Save the Date?

Gedruckte Karten kosten je nach Menge und Papier meist rund 1 € bis 3 € pro Stück plus Porto, digitale Varianten per E-Mail oder WhatsApp sind kostenlos.

Kann man Save-the-Date-Karten selbst gestalten?

Ja. Bei Onlinedruckereien und Tools wie Canva wählt ihr eine Vorlage, passt Design, Schriftarten und Farben an und gestaltet die Karte online in wenigen Klicks. Wer gedruckte Karten möchte, bestellt das fertige Design direkt mit, viele Anbieter haben passende Sets für die ganze Hochzeitspapeterie.

Save the Date digital oder per Post?

Beides ist üblich. Digital ist günstig, schnell und umweltfreundlich, gedruckt wirkt hochwertiger und bleibt am Kühlschrank. Viele Paare kombinieren beides: Karten per Post für die ältere Generation, digital für alle anderen.

Bekommt jeder Gast ein Save the Date?

Nur die Wunschgäste, deren Zusage euch wichtig ist. Wer ein Save the Date bekommt, bekommt später auch eine Einladung. Umgekehrt muss aber nicht jeder Eingeladene vorab ein Save the Date erhalten.

Was ist der Unterschied zwischen Save the Date und Einladung?

Das Save the Date geht früh raus, 9 bis 12 Monate vorher, nennt nur die Eckdaten und blockt den Termin. Die Einladung folgt rund 3 Monate vor der Hochzeit und enthält alle Details samt Bitte um Rückmeldung.

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Nahaufnahme-Porträt von Jan Leombruno mit Bart und hellblauem Hemd vor einem dezenten, dunklen Hintergrund.

Geschrieben von Jan Leombruno

Staff Writer

Ausgebildet am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), verbindet Jan Leombruno dreijährige SEO-Praxis mit moderner Answer Engine Optimization (AEO).